TYPODROM SPARKS

Die Basis für optimale Ergebnisse.

Was ein gutes Briefing mit
Sokrates zu tun hat.

Was ein gutes Briefing mit Sokrates zu tun hat.

Eine Kommunikationsidee, Kampagne oder Kommunikationsmaßnahme ist immer nur so gut wie das Briefing oder die Zielformulierung, die ihr vorausgegangen ist. Es gibt dazu von nahezu jeder Agentur eine Vielzahl von Briefing-Vorschlägen, Briefing-Formularen, Best-Practice-Präsentationen etc. Auch wir von Typodrom haben eine Menge davon.

Das Ziel hinter dem Ziel.

Der wichtigste Teil des Briefings wird dennoch in keiner der Vorlagen ausreichend behandelt. Nämlich das eigentliche Ziel der Maßnahme. Die meisten Kunden haben bereits die Lösung ihrer „Herausforderungen“ im Kopf, wenn sie zu ihrer Agentur kommen.

Und so formulieren sie dann auch ihre Aufträge:

Und die meisten Agenturen liefern dann auch genau diese Lösungen in mehr oder weniger guter Qualität und unterschiedlicher Anmutung. Damit vergeben beide – Kunde wie Agentur –
die große Chance, gemeinsam das optimale Ergebnis zu entwickeln.

Nicht mit vordergründigen Antworten zufriedengeben.

Der erste Ansatzpunkt, diese Chance zu nutzen, beginnt bei der Zieldefinition. Und die ist nicht immer eindeutig und häufig unklar formuliert. In der Regel werden die Marketing-
Abteilungen ja zur Lösung eines Problems konsultiert, welches sie selbst weder verursacht haben noch vollständig durchdringen konnten. Aber erst, wenn man das eigentliche Problem reflektiert hat und sich nicht mit den erstbesten Aussagen dazu begnügt, lassen sich
Lösungen entwickeln, die wirklich Abhilfe schaffen.

Zumeist erhält man doch nur vordergründige Antworten wie:

Wenn unsere Kunden mit diesen vermeintlichen Problemlösungen zu uns kommen, dann stellen wir diese gern infrage. Genauso hat es Sokrates schon 400 Jahre vor unserer Zeitrechnung in Athen gehalten. Natürlich machen wir uns mit unserem Hinterfragen ebenso wie Sokrates nicht sofort beliebt. Kein Wunder, denn solche Fragen suggerieren, dass man als Auftraggeber seine Hausaufgaben nicht gemacht hätte. Und das lässt sich niemand gern sagen. Aber glauben Sie uns: Im Gegensatz zu den Mitbürgern des athenischen Philosophen sind unsere Kunden am Ende des Prozesses regelmäßig versöhnt.

Was lässt Sie nicht schlafen?

Diese Fragestellung ist die Grundformel unseres Vorgehens, wenn wir eine Aufgabe gestellt bekommen. Was ist das eigentliche Problem, das Sie als unseren Kunden treibt? Was ist das Problem hinter dem Problem? Was ist die „Mutter aller Probleme“? Das klingt so einfach, ist es in der Praxis aber nicht. Manchmal liegen die Antworten nicht vor und man muss sehr tief und häufig auch gegen Widerstände graben, um sie zu finden. Doch die richtige Fragestellung offenbart die eigentlichen Ursachen, deren Kenntnis für die Entwicklung der besten Lösung von entscheidender Wichtigkeit ist.


Sie könnten in unseren Beispielen lauten:

Wer als Werkzeug nur einen Hammer hat,
sieht in jedem Problem einen Nagel.

Dieses große Wort des Kommunikationsforschers Paul Watzlawick bringt es auf den Punkt. Erst das Wissen um den Kontext und die Hintergründe erlaubt uns den Blick auf die tatsächlichen Konflikte und damit auf die wahren Ziele, die mit den Maßnahmen erreicht werden sollen. In der Folge bieten sich plötzlich ganz andere Werkzeuge an, um zum Ziel zu kommen.

  • Anstelle einer Broschüre wird eine personalisierte Website entwickelt, die regelmäßig mit neuem, für den Interessenten relevantem Content aktualisiert wird. Über Nutzung und Nutzungsverhalten lassen sich neue Kontaktanlässe schaffen, die den User
tatsächlich bewegen
  • Anstelle der Produktplakate entstehen Steckbriefe, welche die Mitarbeiterinnen
selbst gestalten und die mithilfe erfahrener Grafiker und Fotografen professionell aufbereitet werden. Am Ende steht ein interaktiver Voting-Prozess zur sympathischsten Mitarbeiterin des Jahres mit tollen Preisen.

  • Anstatt noch mehr Menschen auf den Stand zu holen, wird ein Qualifizierungsprozess mithilfe von digitalen Medien und kommunikativ geschultem Standpersonal entwickelt, sodass nur noch die „heißen Kandidaten“ direkt an die Experten vermittelt werden.
  • Und die Image-Anzeige stellt nicht das Unternehmen in seinen Traditionen dar,
sondern präsentiert es mit seiner erfolgreichen Digitalisierungsstrategie.

Sicher – es ist schon etwas mehr Aufwand, den man da am Anfang eines Briefings betreiben muss. Aber der lohnt sich immer. Schließlich sparen Sie dadurch am Ende nicht nur Zeit,
weil wir gemeinsam jetzt viel genauer auf das klar definierte Ziel hinarbeiten können. Sie sparen vor allem auch Geld. Geld, dass Sie sonst für neue Ansätze ausgeben müssten, weil die ursprünglich gebrieften Lösungen nicht wirklich greifen.

Workshop-Module zur Problem- und Zieldefinition.

Keine Angst! Wir hinterfragen jetzt nicht jede noch so kleine Aufgabe nur aus Prinzip. Wir wollen ja nicht, dass es uns am Ende so geht wie Sokrates. Aber dort, wo es Sinn macht, bieten wir knackige und kurze Workshop-Module, in denen sich die eigentlichen Probleme isolieren und die wahren Ziele festlegen lassen. Darüber hinaus unterstützen wir Sie und Ihr Team gern dabei, das mäeutische Vorgehen in Ihre eigenen Arbeitsprozesse zu integrieren. Für mehr Effektivität und Effizienz in der Arbeit mit Ihren Kommunikationsagenturen.

Lust auf eine unverbindliche Kostprobe? Setzen Sie sich einfach mit uns in Verbindung!

PS:
Sollten auch Sie den Begriff „Mäeutik“ nicht gekannt haben, sind Sie bei uns in allerbester Gesellschaft. Wir erklären Ihnen gern, was er bedeutet. Und wir verraten Ihnen, wer dennoch stur darauf bestanden hat, dass ein solches Wort hier benutzt wird. :-)

Lassen Sie uns
darüber sprechen.

Kontakt:
Kai Löhde
Managing Director

Schreiben Sie uns: kontakt@typodrom.de